Innovative Messtechnik für Wolfssee, Töppersee und Wambachsee

Im Rahmen von Renaturierungsmaßnahmen an Wolfssee, Töppersee und Wambachsee setzt die WBD auf moderne Messtechnik, um die Entwicklungen der Gewässer präziser und dauerhaft zu beobachten. 

Kernstück des Projekts sind stationäre Messbojen, die an den tiefsten Stellen der Seen installiert werden. Sie überwachen kontinuierlich zentrale Parameter wie Sauerstoffgehalt, pH‑Wert, Temperatur und Leitfähigkeit. Diese Parameter sind entscheidend für die Einschätzung des Zustands: Ein sinkender Sauerstoffgehalt oder veränderter pH‑Wert kann auf kritische Umweltbedingungen hindeuten, während die Leitfähigkeit Hinweise auf Nährstoffeinträge oder Belastungen liefert. So lassen sich Veränderungen frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen gezielt einleiten, um die Entwicklung der Seen langfristig positiv zu begleiten.

Im Vergleich zu den bisherigen, vom Ufer aus eingesetzten Sonden, ermöglichen die neuen Messbojen eine exakte, schichtweise Erfassung direkt im See. Die modernen Messketten liefern vertikale Temperaturprofile und damit wichtige Informationen zur Schichtung und Sichttiefe des Wassers. Durch die kontinuierliche und hochauflösende Datenerfassung kann der Fachbereich Entwicklungen besser einordnen und langfristige Trends erkennen.

Die robuste Bauweise der Bojen sorgt für einen autarken und störungsfreien Betrieb, ohne Flora und Fauna zu beeinträchtigen. Bereits Ende November 2025 wurde die erste Boje im Wolfssee installiert - Töppersee und Wambachsee sollen folgen. 

Mit der Einführung der Messbojen nutzt die WBD moderne Messtechnik, um Veränderungen in den Gewässern frühzeitig zu erkennen und die gewonnenen Daten in die weitere Planung von Maßnahmen einzubeziehen.